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Über Neurofacetten

Neurofacetten ist ein unabhängiges Bildungs- und Visualisierungsprojekt rund um Neurodivergenz. Es möchte innere Prozesse, Wahrnehmung und verfügbare Kraft verständlicher machen – mit Sprache, Infografiken und wissenschaftlicher Einordnung.

Orientierung in der Komplexität

Manche Erfahrungen lassen sich schwer in Worte fassen. Begriffe können helfen, sie einzuordnen. Grafiken können Zusammenhänge sichtbar machen. Und Forschung kann neue Perspektiven eröffnen – auch dort, wo Fragen offenbleiben.

Neurofacetten verbindet diese Zugänge. Hier entstehen Texte, Visualisierungen und Modelle zum Mitdenken: über Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, verfügbare Ressourcen und neurodivergenten Alltag. Sie sollen Orientierung geben und dabei Unterschiede und Unsicherheit sichtbar lassen.

Wie die Inhalte entstehen

Neurofacetten unterscheidet zwischen gut gestützter Forschung, einem noch vorläufigen Forschungsstand, theoretischen Modellen, Erfahrungswissen und eigenen sprachlichen Verdichtungen. Ein Modell bleibt ein Deutungsrahmen. Persönliche Erfahrung wird als solche kenntlich gemacht. Metaphern sollen das Verständnis unterstützen und werden als eigene Einordnung ausgewiesen.

Fachliche Aussagen werden vor der Veröffentlichung anhand nachvollziehbarer Quellen geprüft. KI unterstützt beim Strukturieren, Formulieren und Visualisieren; als Quelle wird sie nicht verwendet.

Mehr über Quellen, Wissensstatus, den Einsatz von KI und die Grenzen meiner Perspektive steht auf der Seite Transparenz.

Über Annika

Ich bin Annika und arbeite in der Wissenschaftskommunikation. Mich beschäftigt, wie sich komplexe Zusammenhänge so vermitteln lassen, dass sie verständlich werden und ihre Vielschichtigkeit behalten. Neurofacetten ist mein eigenes Projekt und verbindet dieses Interesse mit Fragen, die mir auch persönlich begegnen.

Annika sitzt mit zwei Hunden auf dem Boden.
Annika · hinter Neurofacetten

Ich bin autistisch und habe ADHS. Auch Hochbegabung gehört zu meiner Selbstbeschreibung, obwohl ich mit dem Begriff hadere. Das Wort klingt für mich nach einer Bewertung. Ich verwende es hier, um meine Perspektive auf das eigene Denken einzuordnen.

Diese Erfahrungen prägen, welche Fragen ich stelle, welche Themen ich aufgreife und welche Sprache ich dafür suche. Sie stehen für meine eigene Perspektive. Andere neurodivergente Menschen können dieselben Themen ganz anders erleben.

Eigene Erfahrung und wissenschaftliche Einordnung haben dabei unterschiedliche Aufgaben: Erfahrung kann Fragen aufwerfen und Beschreibungen ermöglichen. Ob eine fachliche Aussage über meine Erfahrung hinaus trägt, muss anhand von Forschung und nachvollziehbaren Quellen geprüft werden.

Im Gespräch bleiben

Neurofacetten wächst mit Fragen, neuen Erkenntnissen und Rückmeldungen. Wenn dir ein Fehler auffällt, eine Perspektive fehlt oder etwas unklar bleibt, erreichst du mich über die Kontaktseite.

Die Inhalte dienen der Bildung und Orientierung. Sie ersetzen keine individuelle Diagnostik, medizinische Beratung oder Therapie.

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