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Glossar

Das Glossar sammelt kurze Begriffserklärungen, die in Neurofacetten-Artikeln immer wieder vorkommen. Die Einträge sind bewusst knapp gehalten und werden, wo vorhanden, mit vertiefenden Einordnungen verknüpft.

Hinweis: Begriffe können je nach Forschungskontext, Community, Diagnostik und Alltagssprache unterschiedlich verwendet werden. Das Glossar erklärt, wie Neurofacetten sie auf dieser Website verwendet.

Direkt zu: Lesen und Schreiben · Zahlen, Bewegung und Tics ·Grundbegriffe · Teilhabe, Barrieren und Verständigung · Intelligenz und Tests · Funktionieren und Alltag · Aufmerksamkeit und Regulation · Anpassung · Trauma · Arbeitsweise · Quellen

Die Einträge sind kurze Einordnungen. Diagnostische Begriffe ersetzen keine individuelle Abklärung. Bei Modellen, Erfahrungsbegriffen und eigenen Verdichtungen wird der jeweilige Status benannt. Die verlinkten Dossiers erläutern Unterschiede, Unsicherheiten und Quellen ausführlicher.

Du möchtest deine Neurodivergenz in einem Gespräch kurz erklären? Unter „Ich erkläre mich – Meine Neurodivergenz in wenigen Worten“ findest du persönliche Formulierungsvorschläge zum Kopieren oder Vorzeigen.

Lesen und Schreiben

Dyslexie

Hier ist entwicklungsbedingte Dyslexie gemeint: anhaltende Schwierigkeiten beim Wortlesen und, je nach Definition und Profil, beim Rechtschreiben. Genauigkeit und Geschwindigkeit können unterschiedlich betroffen sein. Das Wissensdossier erklärt Leseprozesse, unterschiedliche Profile und mögliche Barrieren. Für Gespräche gibt es kurze Formulierungsvorschläge.

Legasthenie / LRS

Die Begriffe werden nicht überall gleich verwendet. „LRS“ kann für Lese-Rechtschreibstörung, -schwäche oder -schwierigkeiten stehen. Entscheidend ist die Definition im jeweiligen Zusammenhang. Das Dossier erläutert Begriffe und diagnostische Einordnung und nennt die Quellen.

Zahlen, Bewegung und Tics

Dyskalkulie / Rechenstörung

Hier ist entwicklungsbedingte Dyskalkulie gemeint: anhaltende Schwierigkeiten beim Verstehen von Zahlen, Mengen und Rechenoperationen. Welche mathematischen Fähigkeiten betroffen sind und wie sich das im Alltag zeigt, ist individuell. Einzelne Rechenfehler begründen keine Diagnose.

Einordnung: Diagnostischer Begriff; allgemeine Kurzbeschreibung.

Quelle: NIH: Learning Disabilities.

Dyspraxie / motorische Koordinationsstörung

Hier bezeichnet Dyspraxie eine Entwicklungsstörung der motorischen Koordination (DCD). Das Erlernen und Abstimmen von Bewegungen kann erschwert sein, etwa bei feinmotorischen oder körperlich komplexeren Tätigkeiten. Die Auswirkungen auf den Alltag unterscheiden sich. Der Begriff wird je nach Fachkontext unterschiedlich verwendet.

Einordnung: Diagnostischer Begriff mit kontextabhängigem Sprachgebrauch.

Quelle: NHS: Dyspraxia in adults.

Tics / Tic-Störungen

Tics sind plötzlich auftretende, wiederkehrende Bewegungen oder Laute, die unwillkürlich auftreten. Manche Menschen können sie vorübergehend zurückhalten; dadurch werden sie nicht zu absichtlichem Verhalten. Tic-Störungen unterscheiden sich unter anderem nach Art und Dauer der Tics. Nicht jede Tic-Störung ist Tourette.

Einordnung: Tics: Symptombegriff; Tic-Störungen: diagnostische Gruppe.

Quelle: CDC: About Tourette Syndrome.

Tourette-Syndrom

Eine Tic-Störung, bei der im Verlauf sowohl motorische als auch vokale Tics auftreten und seit Beginn der Tics mindestens ein Jahr vergangen ist. Die Tics müssen nicht gleichzeitig auftreten. Art, Häufigkeit und Stärke können sich verändern. Unwillkürliches Aussprechen von Schimpfwörtern ist kein notwendiges Merkmal.

Einordnung: Diagnostischer Begriff; Kurzbeschreibung, keine vollständigen Diagnosekriterien.

Quelle: CDC: About Tourette Syndrome.

Grundbegriffe

Neurodivergenz

Sammelbegriff für neurokognitive Muster, die von gesellschaftlich erwarteten oder als typisch verstandenen Verarbeitungsweisen abweichen können. Der Begriff beschreibt keine einzelne Diagnose.

Autismus

Neuroentwicklungsbezogene Diagnose. Die ICD-11 beschreibt anhaltende Unterschiede und Schwierigkeiten in sozialer Kommunikation und wechselseitiger Interaktion sowie eingeschränkte, repetitive oder unflexible Verhaltensweisen und Interessen. Merkmale beginnen in der Entwicklung und führen zu relevanten Beeinträchtigungen; Profile und Unterstützungsbedarfe unterscheiden sich.

ADHS

Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung: neuroentwicklungsbezogene Diagnose mit anhaltender Unaufmerksamkeit und/oder Hyperaktivität-Impulsivität. Die Merkmale beginnen in der Kindheit, betreffen mehrere Lebensbereiche und führen zu relevanten Beeinträchtigungen. Motivation, Zeitverarbeitung oder Emotionsregulation sind zusätzliche Forschungsbereiche, nicht jeweils die Diagnose selbst.

Reizverarbeitung

Art und Weise, wie Sinneseindrücke aufgenommen, gefiltert, gewichtet und verarbeitet werden. Unterschiede können sich etwa bei Geräuschen, Licht, Berührung, Geruch, Körperwahrnehmung oder Gleichgewicht zeigen.

Neurodiversität

Bezeichnet die Vielfalt neurokognitiver Funktionsweisen innerhalb einer Gruppe oder Population. „Neurodivergent“ wird dagegen für einzelne Menschen verwendet, deren Funktionsweise von als typisch betrachteten Mustern abweicht. Die Verwendung ist nicht überall einheitlich.

Einordnung: Begriff / Sprachgebrauch.

Neurodiversitätsparadigma

Ein Deutungsrahmen, der neurokognitive Unterschiede im Zusammenhang mit Umwelt, Barrieren, Selbstbestimmung und Behinderung betrachtet. Er setzt Unterschiede nicht mit Defiziten gleich und schließt individuelle Beeinträchtigungen nicht aus.

Einordnung: Modell / Deutungsrahmen.

AuDHS

Community- und zunehmend auch Forschungsbegriff für das gemeinsame Auftreten von Autismus und ADHS beziehungsweise das damit verbundene Erleben. AuDHS ist keine eigenständige ICD- oder DSM-Diagnose; diagnostisch werden Autismus und ADHS getrennt beschrieben und können gemeinsam vorliegen.

Einordnung: Begriff / Erfahrungs- und Forschungskontext; keine eigene Diagnose.

Teilhabe, Barrieren und Verständigung

Ableismus

Ableismus bezeichnet die Abwertung, Benachteiligung oder strukturelle Bevorzugung bestimmter Fähigkeiten und Funktionsweisen. Er kann sich in Einstellungen, Regeln, Zugängen oder Erwartungen zeigen und ist nicht auf offen feindseliges Verhalten beschränkt.

Einordnung: Gesellschafts- und Diskriminierungsbegriff.

Teilhabe

Bezeichnet die Beteiligung an Lebensbereichen und gesellschaftlichen Situationen. In der ICF ist Teilhabe eng mit Aktivitäten, Umweltbedingungen und tatsächlicher Lebenssituation verbunden; sie lässt sich nicht allein aus einer Diagnose ableiten.

Einordnung: Fachbegriff, unter anderem aus der ICF.

Barriere

Eine Bedingung, die Zugang, Aktivität oder Teilhabe erschwert. In der ICF werden Barrieren als hindernde Umweltfaktoren beschrieben – etwa räumliche Bedingungen, Kommunikationswege, Regeln, Einstellungen oder fehlende Unterstützung.

Einordnung: Fachbegriff mit kontextabhängiger Verwendung.

ICF

Die International Classification of Functioning, Disability and Health der WHO ist ein Rahmen zur Beschreibung von Funktionsfähigkeit, Aktivitäten, Teilhabe und Umweltbedingungen. Sie ist keine Diagnosesystematik und beschreibt Behinderung als Zusammenspiel verschiedener Ebenen.

Einordnung: WHO-Klassifikationsrahmen.

Double Empathy Problem

Ein theoretischer Deutungsrahmen, nach dem Verständigungsprobleme zwischen autistischen und nicht-autistischen Menschen wechselseitig entstehen können – etwa durch unterschiedliche Erfahrungen, Erwartungen und Kommunikationsweisen – statt ausschließlich durch ein einseitiges Empathiedefizit.

Einordnung: 🔵 Modell / Deutungsrahmen.

Alexithymie

Bezeichnung für Schwierigkeiten, eigene Gefühle zu erkennen, zu unterscheiden oder sprachlich zu beschreiben. Alexithymie kann bei autistischen und nicht-autistischen Menschen vorkommen und ist nicht mit Autismus gleichzusetzen.

Einordnung: Psychologisches Konstrukt / Forschungsbegriff.

Intelligenz und Testbegriffe

IQ / Intelligenzquotient

Ein normierter Wert aus Leistungen in standardisierten kognitiven Aufgaben. Er ordnet Testergebnisse relativ zu einer Vergleichsgruppe ein. Ein Gesamtwert beschreibt weder das gesamte kognitive Profil noch den Wert eines Menschen.

Einordnung: Psychometrischer Fachbegriff.

Kognitives Profil

Das Muster von Leistungen in verschiedenen kognitiven Bereichen eines Tests. Ähnliche Gesamtwerte können mit unterschiedlichen Einzelwerten einhergehen. Wie diese Unterschiede interpretiert werden können, hängt vom Test und seiner Messgenauigkeit ab.

Einordnung: Psychometrischer Fachbegriff.

Normierung

Die Zuordnung von Testergebnissen zu Werten einer definierten Vergleichsgruppe, etwa derselben Altersgruppe. Eine statistische Norm beschreibt einen Vergleichsmaßstab und keine Vorgabe dafür, wie ein Mensch sein sollte.

Einordnung: Psychometrischer Fachbegriff.

Hochbegabung

Intellektuelle Hochbegabung wird häufig über eine deutlich überdurchschnittliche Intelligenztestleistung beschrieben; ein IQ ab etwa 130 ist eine verbreitete Konvention. Begriffsverständnis und Modelle unterscheiden sich. Daraus folgt kein einheitliches Persönlichkeits- oder Alltagsprofil.

Einordnung: Begriff mit unterschiedlichen Definitionen; Schwellenwert als Konvention.

Funktionieren und Alltag

Adaptives Funktionieren

Gelernte konzeptuelle, soziale und praktische Fähigkeiten, die eine Person typischerweise im Alltag einsetzt. Adaptive Fähigkeiten sind nicht dasselbe wie Intelligenz und bilden nicht automatisch Aufwand oder gesamten Unterstützungsbedarf ab.

Capacity

Begriff aus der WHO-ICF für das, was eine Person in einem bestimmten Aktivitätsbereich unter standardisierten Bedingungen tun kann. Nicht gleichbedeutend mit alltagssprachlicher „Energie“ oder momentaner Belastbarkeit.

Performance

Begriff aus der WHO-ICF für das, was eine Person in ihrer tatsächlichen Umwelt tut. Dabei wirken Umweltbedingungen, Barrieren, Hilfsmittel und Unterstützung bereits mit.

Mental Effort / mentaler Aufwand

Kognitive Anstrengung, die eine Person für die Bearbeitung einer Aufgabe mobilisiert. Gleiche sichtbare Leistung kann mit unterschiedlich hohem mentalem Aufwand einhergehen.

Daily Living Skills

Praktische Alltagsfertigkeiten wie Selbstversorgung, Haushalt, Mobilität, Gesundheit oder Geldmanagement. Sie bilden einen wichtigen Teilbereich adaptiven Funktionierens.

Regulation

Prozesse, mit denen Aktivierung, Belastung, Emotionen, Aufmerksamkeit oder Körperzustände beeinflusst werden. Regulation kann durch Umgebung, Vorhersagbarkeit, Pausen, Bewegung, Routinen oder Unterstützung erleichtert werden.

Aufmerksamkeit und Regulation

Exekutive Funktionen

Sammelbegriff für kognitive Kontrollprozesse, etwa Arbeitsgedächtnis, das Hemmen naheliegender Reaktionen und flexibles Wechseln zwischen Anforderungen. Sie unterstützen zielgerichtetes Handeln. Schwierigkeiten in diesen Bereichen sind für sich genommen keine ADHS-Diagnose.

Einordnung: Forschung / kognitiver Fachbegriff.

Hyperfokus

Bezeichnung für intensive Vertiefung in eine Tätigkeit, bei der anderes in den Hintergrund treten und das Wechseln schwerfallen kann. Der Begriff wird in Erfahrungsberichten und Forschung unterschiedlich verwendet. Er ist kein notwendiges ADHS-Diagnosekriterium.

Einordnung: Erfahrungsbegriff und aktueller Forschungsstand.

Stimming

Bezeichnung für wiederholte Bewegungen, Laute oder andere sensorische Aktivitäten, etwa Wippen oder Summen. Autistische Menschen beschreiben unter anderem regulierende, angenehme oder ausdrucksbezogene Funktionen. Die Bedeutung kann je nach Person und Situation variieren.

Einordnung: Communitybegriff; Erfahrungswissen und qualitative Forschung.

Predictive Processing

Theoretischer Rahmen, in dem Wahrnehmung als Zusammenspiel von Erwartungen, Sinnesinformationen und deren Gewichtung beschrieben wird. Autismusbezogene Ansätze setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Ein einheitlicher, abschließend bestätigter Autismusmechanismus lässt sich daraus bislang nicht ableiten.

Einordnung: Modell / Deutungsrahmen; empirische Fragen bleiben offen.

Autistische Inertia

Ein Begriff aus der autistischen Community für Schwierigkeiten, Tätigkeiten zu beginnen, zu beenden oder zwischen ihnen zu wechseln. Manche autistische Erwachsene beschreiben, trotz eigener Absicht nicht ins Handeln zu kommen oder eine laufende Tätigkeit schwer unterbrechen zu können.

Einordnung: Erfahrungsbegriff und aktueller Forschungsstand. Erste qualitative Studien untersuchen diese Erfahrungen. Der Begriff bezeichnet keine eigenständige Diagnose; die zugrunde liegenden Mechanismen und die Abgrenzung zu anderen Erfahrungen sind noch nicht abschließend geklärt. „Inertia“ sollte deshalb nicht pauschal mit exekutiven Schwierigkeiten gleichgesetzt werden.

Beispiel zur Veranschaulichung: Du möchtest den Laptop schließen und essen gehen, bleibst aber in der laufenden Tätigkeit. Aus dieser einzelnen Situation lässt sich weder Autismus noch ein bestimmter Mechanismus ableiten.

Vertiefung: Exekutive Funktionen im Alltag – mit fünf Beispielen und eingeordneten Quellen.

Quellen: Buckle et al. (2021): First-Hand Accounts of Autistic Inertia – Fokusgruppen mit 32 autistischen Erwachsenen; Rapaport et al. (2024; online 2023): Autistic adults’ experiences of inertial rest and motion – Interviews mit 24 autistischen Erwachsenen. Die Studien dokumentieren Erfahrungen und liefern keine repräsentativen Häufigkeiten. Das Beispiel ist eine Neurofacetten-Verdichtung.

Anpassung und soziale Prozesse

Masking

Im Autismuskontext meist das Verbergen oder Unterdrücken autistischer Merkmale oder Reaktionen, etwa durch kontrollierte Mimik, erzwungenen Blickkontakt oder das Unterdrücken von Stimming. Masking kann bewusst oder teilweise habitualisiert sein.

Camouflaging

Im Autismusfeld etablierter Oberbegriff für Strategien, mit denen die Sichtbarkeit autistischer Merkmale in sozialen Situationen verändert wird. Camouflaging kann belastend sein, ist aber nicht in jedem Kontext oder für jede Person ausschließlich schädlich.

Kompensation

Strategien, mit denen soziale oder andere Schwierigkeiten durch alternative Wege ausgeglichen werden, etwa durch vorbereitete Gesprächsskripte oder bewusst gelernte soziale Regeln.

Assimilation

Eine Facette des CAT-Q, die vereinfacht den Versuch beschreibt, sich in sozialen Situationen einzufügen und möglichst wenig als anders aufzufallen. Sie ist eine Operationalisierung innerhalb dieses Messinstruments, keine abschließend definierte „Grundsäule“ von Camouflaging.

Trauma und diagnostische Einordnung

Komplexes Trauma

Beschreibt meist wiederholte oder langanhaltende traumatische Erfahrungen, häufig in zwischenmenschlichen Beziehungen. Gemeint ist die Art der Erfahrungen, keine automatisch daraus folgende Diagnose. Der Begriff wird nicht überall gleich abgegrenzt.

Einordnung: Beschreibender Begriff.

Komplexe PTBS / CPTSD

Diagnose der ICD-11: Zum PTBS-Kern mit Wiedererleben in der Gegenwart, Vermeidung und anhaltendem Bedrohungsgefühl kommen anhaltende Schwierigkeiten mit Emotionsregulation, Selbstbild und Beziehungen hinzu. Traumageschichte oder einzelne Merkmale allein begründen die Diagnose nicht.

Einordnung: Diagnostische Klassifikation; Kurzfassung, keine Checkliste.

Einordnung und Arbeitsweise

Neurofacetten-Verdichtung

Eigene sprachliche Zusammenfassung oder Metapher von Neurofacetten. Sie kann Forschung, Modelle und Erfahrungswissen aufeinander beziehen, gilt aber selbst nicht als wissenschaftlicher Beleg. Wie wir diese Ebenen unterscheiden, beschreibt die Transparenz-Seite.

Quellen und Stand

Die kurzen Definitionen orientieren sich an den verlinkten Wissensdossiers und den direkt bei den Einträgen genannten Fachquellen. Dort stehen die ausführlichen Quellen und die jeweilige Einordnung. Zentrale Bezugspunkte für dieses Glossar sind:

Stand: 25. Oktober 2026. Ergänzt um Begriffe aus den neueren Wissensdossiers; Verlinkungen und die diagnostische Einordnung von Autismus und ADHS überarbeitet. Neu: „Autistische Inertia“ mit Quellen und Verweis auf „Exekutive Funktionen im Alltag“. Ergänzt: Dyskalkulie, Dyspraxie, Tics und Tourette mit Fachquellen sowie ein Verweis auf die Formulierungsvorschläge in „Ich erkläre mich“.

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