Wissensarchiv
Alle Beiträge auf Neurofacetten
Ein Überblick über Wissensdossiers, Einordnungen, Aussagenchecks und Arbeitshilfen. Für thematische Lesewege eignet sich weiterhin die Seite Orientierung.
Formate auf Neurofacetten
Wissensdossiers ordnen zentrale Begriffe und Forschung ein. Sie können als Grundlage breit einführen oder als Vertiefung eine spezifischere Frage verfolgen. Perspektiven ist die Rubrik für Essays, Kommentare und gesellschaftliche Einordnungen: mit einer Leitfrage, einer begründeten Position sowie Gegenargumenten oder offenen Fragen. Fakten, Modelle, Erfahrungswissen und Bewertungen bleiben unterscheidbar. Aussagenchecks prüfen verbreitete Behauptungen. Arbeitshilfen unterstützen beim Beobachten und Beschreiben eigener Situationen.
Das Format ist nicht dasselbe wie der Wissensstatus einer Aussage. Mehr zur Unterscheidung von Format, Forschung, Modell und Erfahrungswissen.
Grundlagen und diagnostische Einordnung
- Was bedeutet Neurodivergenz eigentlich? – Begriffe, Paradigma und begriffliche Grenzen.
- Was ist Autismus? – diagnostische Kernmerkmale, Spektrum und unterschiedliche Profile.
- Was ist ADHS? – diagnostischer Kern, Entwicklung, Kontext und Forschungsfelder.
- AuDHS: Zwei Diagnosen, eine Erfahrung? – Überschneidung, kombinierte Profile und Grenzen diagnostischer Kategorien.
- Was ist komplexe PTBS? – ICD-11, Abgrenzung und offene Forschungsfragen.
- Was misst ein IQ eigentlich? – Normierung, kognitive Profile und Grenzen eines Gesamtwerts.
Autismus, ADHS und innere Prozesse vertiefen
- Autismus unter der Oberfläche – Genetik, Gehirnentwicklung, sensorische Verarbeitung und Predictive Processing.
- PDA: Wenn Anforderungen schwer auszuhalten sind – Anforderungsvermeidung, Autonomie und Grenzen des bisherigen Wissens.
- Masking und Camouflaging bei Autismus – soziale Anpassung, Kompensation und mögliche Belastungen.
- Adaptives Funktionieren bei Autismus – Alltag, IQ, Fähigkeiten und Unterstützungsbedarf.
- Empathie bei Autist:innen: Mehr als eine Frage des Mitgefühls – Empathiekomponenten, Alexithymie und Double Empathy.
Alltag, Teilhabe und gesellschaftliche Bedingungen
- Funktionieren ist nicht gleich Belastbarkeit – sichtbare Leistung, Aufwand, Capacity und Performance.
- Teilhabe sichtbar machen – ICF, Alltag, Umweltbedingungen und Erholung.
- Ableismus – wenn Fähigkeiten zur Norm werden – Fähigkeitsnormen, strukturelle Barrieren und Zugang zu Unterstützung.
- Geschlecht, Sozialisation und Neurodivergenz – Erkennung, Masking, Sozialisation und Forschungslücken.
- Wer gilt als empathisch – und wer entscheidet das? – Einordnung von Empathienormen, Verantwortung und gesellschaftlichen Maßstäben.
Perspektiven: gesellschaftliche Fragen weiterdenken
Wer bestimmt eigentlich, was normal ist? Essays und Kommentare zu Neurodivergenz, Behinderung, Ableismus und gesellschaftlichen Normen.
Zum Einstieg: Wer gilt als empathisch – und wer entscheidet das? – eine begründete Position zu Empathienormen und Verantwortung.
Medien, Sprache und Aussagen prüfen
Neurodivergenz in den Medien ist ein eigener Leitfaden für differenzierte Berichterstattung und kritisches Lesen.
Arbeitshilfen und Nachschlagen
Barrieren reduzieren
Anregungen dazu, Kommunikation, Umgebungen und Unterstützung zugänglicher zu gestalten.
Barriereregister
ICF-orientierte Arbeitshilfe mit 17 Lebensbereichen zum Entdecken und Beschreiben von Alltagshürden.
Einfach erklärt
Kürzere, sprachlich vereinfachte Einstiege zu Neurodivergenz, Autismus und ADHS.
Glossar
Begriffe kurz nachschlagen und direkt zu vertiefenden Einordnungen weitergehen.
Stand: Oktober 2026. Diese Seite wird ergänzt, wenn neue längere Beiträge, Aussagenchecks oder Arbeitshilfen veröffentlicht werden.
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